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Berge: Allgäuer AlpenDie Allgäuer Alpen sind Teil der nördlichen Kalkalpen und liegen zwischen Bodensee und Lech, sie erstrecken sich ein gutes Stück nach Österreich hinein. Im Norden ist das hügelige Voralpenland mit schönen, einfachen Wanderbergen, wie dem Wertacher Hörnle, in Richtung Süden werden die Berge tendenziell größer und felsiger. Ein beachtlicher Teil gehört zum Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Es gibt über 600 Gipfel, den höchsten davon hat der 2.657 Meter hohe Große Krottenkopf. Viele Berge, wie das Nebelhorn und der Zentrale Hauptkamm, sind aus dem harten Dolomit aufgebaut. Davon deutlich verschieden ist das bröselige Gestein der Nagelfluhkette. Die allgäuer Berge mit den markantesten Formen sind der Hohe Ifen und der Hochvogel. Kulturell am bedeutendsten ist der Grünten. Eine Besonderheit sind die Allgäuer Grasberge, wie das Fellhorn, mit ihrer Pflanzenvielfalt. Die steileren Grasberge, wie Höfats und Schneck, sind sehr schwierig und gefährlich zu besteigen. Viele weitere Berge bieten Kletterrouten unterschiedlichster Schwierigkeit, beispielsweise den Hindelanger Klettersteig. Klettertouren werden hier nicht beschrieben. Die Allgäuer Alpen gehen über das Allgäu hinaus, aber nicht alle Berge des Allgäus sind in den Allgäuer Alpen. Ein Teil der Ammergauer Alpen, wie Säuling und Tegelberg, gehören dem Ostallgäu an. Für Touren abseits der Berggipfel siehe Wanderungen, für Alpen und Berghütten siehe Hütten. Berge in anderen Kategorien: Blender, Gschwender Horn, Hahnenköpfle, Hauchenberg, Iseler, Mariaberg, Rottachberg, Schwarzer Grat, Stoffelberg ![]() Allgäuer Alpen vom Nebelhorn aus: in der Mitte die viergipfelige Höfats, links daneben die Kleine Höfats, dahinter die Hornbachkette. Die beiden höchsten Berge im Hintergrund sind die Marchspitze (links) und der Große Krottenkopf (mitte). Rechts ist der Kratzer, zwischen diesem und der Höfats der Grasberg Fürschießer. ![]() Allgäuer Dreigestirn im Zentralen Hauptkamm: Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze, vom Fellhorn gesehen. Nach rechts geht es weiter zum Bockkarkopf. Unterhalb des Sattels zwischen diesem und der Hochfrottspitze sind die beiden Berge der guten Hoffnung. Links ein Grashang des Einödsberges, davor ein Stück Blumenwiese vom Fellhorn. ![]() Tannheimer Berge vom Breitenberg zum Einstein, vom Blender aus. Die beiden größten Felszacken hinten, rechts neben dem Aggenstein, sind Gimpel und Rote Flüh. ![]() Edelweiß zwischen Dolomitgestein am Aggenstein in Gipfelnähe. Die Allgäuer Alpen teilen sich in folgende Untergruppen auf: • Westliche Allgäuer Voralpen (westlich der Iller, zwischen Oberstdorf, Sibratsgfäll, Oberstaufen und Immenstadt, vor allem Nagelfluhkette und Hörnergruppe) • Östliche Allgäuer Voralpen (östlich der Iller, nördlich von Hindelang, westlich von Pfronten, vor allem um den Grünten) • Tannheimer Berge (östlich von Oberjoch, nördlich von Tannheim, westlich des Lechs, z.B. Aggenstein) • Vilsalpseeberge (östlich von Hinterstein, südlich von Tannheim, nordwestlich des Lechs, z.B. Rauhhorn) • Daumengruppe (zwischen Sonthofen, Hindelang, Ostrachtal und Oberstdorf, um den Großen Daumen) • Kleinwalsertaler Berge (südwestlich von Oberstdorf, nordöstlich der Bregenzerwaldstraße, über das ganze Kleinwalsertal, großes Gebiet um den Hohen Ifen) • Höfats- und Rauheckgruppe (kleines Gebiet um Gerstruben und Spielmannsau, fast nur steile Grasberge) • Zentraler Hauptkamm (südlich von Einödsbach, östlich des Rappenalptals, die Grenze nach Österreich entlang, u.a. mit den beeindruckenden Berggestalten Biberkopf, Hohes Licht und Mädelegabel) • Hornbachkette (ganz in Österreich, westlich des Zentralen Hauptkamms, nördlich des Lechs, südlich des Hornbachtals, am schwersten erreichbar, mit u.a. dem Großen Krottenkopf und der Urbeleskarspitze) • Hochvogel- und Rosszahngruppe (südlich der Vilsalpseeberge, östlich der Daumengruppe, nördlich der Hornbachkette und westlich des Lechs, schwer erreichbar, vor allem für den dominierenden Hochvogel bekannt) ![]() Der Hochvogel (Nordseite) mit seinen beiden Flügeln, gesehen vom Blender. Der bewaldete Hang in Vordergrund gehört zum Grünten, dazwischen sieht man die rauhe Felskette der Pfannenhölzer. Alle Angaben ohne Gewähr. |
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