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Alpspitze NesselwangNicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, viel höheren Berg bei Garmisch-Partenkirchen. Gruppe: Östliche Allgäuer Voralpen ![]() Die Alpspitze, links ist die Alpspitzbahn. Die 1574 Meter hohe Alpspitze ist der Nesselwanger Hausberg, sie ist touristisch voll erschlossen und kann an Sommerwochenenden sehr überlaufen sein. Im Winter ist die Alpspitze ein Skigebiet, siehe Alpspitzbahn. Man kann mit der Bahn bis knapp unterhalb des Gipfels fahren, oder über den schönen Wasserfallweg hochwandern. Es gibt auch noch einen wanderbaren Teerweg. Alpinistisch anspruchsvoll ist der Wasserfallweg und dessen Fortsetzung zum Gipfel nicht. Der Aufstieg dauert etwa zwei Stunden, davon eine halbe Stunde an den Wasserfällen entlang, 650 Höhenmeter sind insgesamt zu bewältigen. ![]() Der Wasserfallweg. Am unteren Ende des in Nesselwang ausgeschriebenen Parkplatzes ist die Talstation der Alpspitzbahn, am oberen Ende beginnt der Wasserfallweg. Dieser führt über viele steile Treppen durch einen Wald den Bach entlang und an einigen Wasserfällen vorbei. Er liegt größtenteils im Schatten. Die Bergbahn fährt etwas abseits davon bei den Skipisten, welche im Sommer eine Wiese sind. Beim Sportheim Böck neben der Bergstation, 75 Höhenmeter unter dem Gipfel, treffen Wanderer und Bahnfahrer wieder zusammen. Der Gipfelanstieg erfolgt über etwas Fels, klettern muss man aber nicht. ![]() Mittelstation der Alpspitzbahn vom Wanderweg aus. Bewirtschaftete Hütten gibt es am Berg gleich mehrere, beispielsweise die Enzianhütte an der Mittelstation und das Sportheim Böck nahe der Bergstation. In der Nähe der Kronenhütte bei der Mittelstation befindet sich eine Sommerrodelbahn. An der Ostseite der Alpspitze befindet sich die Kappeler Alp. ![]() Der Gipfel der Alpspitze und eine kleine Kioskwirtschaft bei der Bergstation. Edelsberg![]() Blick vom Edelsberg nach Südosten. Im Süden direkt an die Alpspitze schließt der 1630 Meter hohe, bewaldete Edelsberg an. Dessen Gipfel ist von der Bergstation Alpspitzbahn oder dem Sportheim aus in etwa einer halben Stunde ohne Schwierigkeiten zu erreichen. Auch eine Überquerung der Alpspitze und Abstieg über den Edelsberg nach Pfronten-Halden oder ins Vilstal bzw. andersherum ist möglich, wobei Hoch- bzw. Runterweg mit der Bahn erfolgen können. In das Vilstal fahren (wenige) Busse. Der Edelsberg bietet sich im Winter für Schneeschuhgeher an. Vom Vilstal aus ist der Berg in guten zwei Stunden über 700 Höhenmeter zu besteigen. Nach 40 Minuten durch den Wald erreicht man die auf einer freien Fläche stehende Gundhütte. ![]() Gundhütte. Es geht für eineinhalb Stunden über einen, manchmal steilen, Waldweg oder alternativ über eine sanftere, geschotterte Forststraße weiter nach oben. Das letzte Stück zum Edelsberggipfel zweigt an einem Sattel vom Weg hinüber zur Alpspitze ab. Es ist mit einer Länge von 15 Minuten angegeben. ![]() Weg zum Gipfel des Edelsbergs. Bei solchen Bedingungen braucht man Schneeschuhe, ohne sind wir bei jedem Schritt hüfttief versunken. Liegt kein Schnee, dann ist auch der Gipfelanstieg unproblematisch. Webseiten: Alpspitzbahn, Sportheim Böck, Kronenhütte, Gundhütte Stand 2010-2011 Alle Angaben ohne Gewähr. |
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