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Oytal![]() Oytal und Oytalhaus im April, im Hintergrund der 2268 Meter hohe Schneck, links davon der Schochen. Das Oytal ist das erste der oberstdorfer Bergtäler. Es ist etwa 10 Kilometer lang und ziemlich flach, aber von hohen Bergen umgeben. Der Startpunkt für eine Wanderung oder Fahrradtour ist der Parkplatz Schattenbergschanze. Von da aus geht es Richtung Süden. Wer etwas bergauf wandern möchte, kann über den kleinen Kühberg gehen, ansonsten führt der Weg erst die Trettach, dann den Oybach entlang, welcher bald unterirdisch verläuft. In Höhe des Oytalhauses stürzt ein beeindruckender Wasserfall stufenweise mehrere hundert Meter vom Seealpsee aus ins Tal. Auch viele andere Wasserfälle lassen sich hier bewundern. ![]() Wasserfall vom Seealpsee. Der Seealpsee ist über einen anspruchvollen Bergweg zu erreichen, der im weiteren Verlauf auf das Nebelhorn hinauf führt. Andere Wege, die vom Oytal ausgehen, sind beispielsweise der über den Älpelesattel nach Gerstruben. All diese Wege sind wesenlich anspruchsvoller als der einfache Weg durchs Tal. Bewirtete Hütten gibt es auf dem Weg, zumindest wenn gerade Saison ist. Leider findet man im Internet keine verlässlichen Informationen über deren Öffnungszeiten. Am Ende des Tals geht es bergauf zu dem Stuibenfall und der Käsersalpe. Danach wird es hochalpin. Eine Wanderung durch das ganze Oytal dauert mehrere Stunden und man sollte bedenken, dass man den ganzen Weg auch wieder zurück muss. Mit dem Fahrrad geht es natürlich viel schneller, der Weg ist aber oft nur Schotterpiste und besonders im hinteren Bereich sollte es schon ein Mountainbike sein, mit dem man unterwegs ist. Stand 2010 Alle Angaben ohne Gewähr. |
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