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![]() Hoher Ifen, Gottesackerplateau und das Wäldele vom Fellhorn. Das Gottesackerplateau liegt nördlich des Hohen Ifens und ist am einfachsten über die Ifenbahn zu erreichen. Die schroffen Kalksteinflächen sind der Überrest eines 120 Millionen Jahre alten Korallenriffs und anderer Meerestiere aus dem Tethysmeer, ausgewaschen und durchlöchert durch die Regenfälle von Jahrmillionen. Das Plateau ist gefährlich, Gottesacker heißt Friedhof und schon einige Menschen sind in den Felsspalten dort verschwunden. Wenn man sich aber an ein paar Regeln hält, ist eine Überschreitung ohne besonderes Risiko möglich. Das Gottesackerplateau sollte nur bei Trockenheit, stabilem Wetter und klarer Sicht begangen werden, man muss unbedingt auf den (gut markierten) Wegen bleiben und zurück in die Zivilisation gelangen, bevor die Dämmerung einsetzt. Des weiteren sind Trittsicherheit und gute Schuhe unerlässlich. Kleine Kinder und Hunde sollten nicht mitgenommen werden, man sollte nicht allein gehen. Es gibt auf dem ganzen Weg nichts zu trinken und wenig Schatten, daher sollte man mindestens zwei Liter Wasser dabei haben. Die Hahnenköpflebahn mit dazugehöriger Bergstation ist im Sommer geschlossen. ![]() Gottesackerplateau vom Hahnenköpfle in Richtung Nordwesten. ![]() Das Gottesackerplateau, dahinter der Ifen und gleich rechts unterhalb von diesem das viel kleinere Hahnenköpfle. Die Ifenbahn erspart etwa 300 Höhenmeter Aufstieg und bringt einen auf 1600 Meter. Von dort aus ist der Eingang zum Plateau in etwa einer Stunde erreichbar. Es lohnt sich aber, der Aussicht wegen einen Abstecher auf das Hahnenköpfle zu machen, einen unschwierigen kleinen Gipfel mit 2085 Metern Höhe. Bis dahin braucht man von der Bergstation der Ifenbahn aus um die 1,5 Stunden. ![]() Das Hahnenköpfle, links der Weg dorthin. Vom Hahnenköpfle aus lässt sich eine kleine Runde über das Gottesackerplateau und zurück zur Ifenbahn (ca. 2 Stunden) machen, oder man macht sich auf den vierstündigen Weg über das Plateau und hinunter ins Tal in Richtung Riezlern durch das Wäldele. Eine noch längere Variante führt durch das Mahdtal. ![]() Der Weg über das Plateau. Der Gang über das Plateau erfordert volle Aufmerksamkeit, um nicht in eine der vielen Felsspalten zu treten, an einigen Stellen sind kurz die Hände erforderlich. Man läuft fast ausschließlich über Fels, was die Füße schnell ermüden kann. Wenn man eine große Tour geht, erreicht man nach etwa 1,5 Stunden die Mitte des 19. Jahrhunderts aufgegebene Gottesackeralpe. Dort geht der Weg nach links in den westlichen Teil des Plateaus und ins Mahdtal, nach rechts in Richtung Osten hinab ins Wäldele. ![]() Die verfallene Gottesackeralpe. Wir gingen den östlichen Weg. Nach knapp 2 Stunden über harten, kantigen Fels (auch im Wald) erreicht man schließlich das dünn besiedelte Tal, von wo ein Bus nach Riezlern fährt oder man noch einmal 30 Minuten bergauf zurück zur Talstation der Ifenbahn und der Auenhütte zu laufen hat. Der Rundweg Ifenbahn-Hahnenköpfle-Gottesackeralpe-Wäldele-Ifenbahn dauert knapp 6 Stunden, führt fast nur über Fels und ist daher anstrengend. Dafür läuft man durch eine einmalige Landschaft, ein wunderschönes Stück Natur. Es sind, mit Abstecher über das Hahnenköpfle, etwa 500 Höhenmeter nach oben und 800 nach unten zu bewältigen. Zur Webseite der Bahn: Ifenbahn Stand 2011 Möchten Sie zu diesem Ort/Artikel etwas anmerken, haben Sie Tipps oder Hinweise? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. KommentareNoch keine Kommentare vorhanden.Kommentar Hinzufügen
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