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![]() Das Rubihorn von Fischen aus. Das Rubihorn ist ein schöner Berg, aber auch ein ziemlicher Brocken. Der 1957 Meter hohe Berg thront zwischen Fischen und Oberstdorf, 1100 Meter über diesen Orten. Durch seine prominente Lage ist er weithin sichtbar und wird häufig begangen, insbesondere am Wochenende bei schönem Wetter ist hier viel Betrieb. Bei feuchtem Wetter dagegen wird der Fels sehr rutschig und daher gefährlich. ![]() Rubihorn vom Bahnhof Oberstdorf. Der schnellste Weg zum Gipfel geht von der Station Seealpe der Nebelhornbahn aus, von wo man nur noch 700 Höhenmeter zurückzulegen hat. Der schönste Aufstieg allerdings, der hier beschrieben wird, startet in Reichenbach bei Fischen und führt über den Unteren Gaisalpsee (zum Weg bis dahin siehe dort). Dieser ist in insgesamt knapp vier Stunden zu machen. ![]() Rubihorn Gipfelaufbau und der Untere Gaisalpsee, links dahinter das Gaisalphorn. In etwa eineinhalb Stunden hat man den See erreicht, der auf halber Höhe zum Gipfel liegt und sich für eine Pause anbietet. Der weitere Weg ist gut beschildert und zunächst einfach. In Serpentinen geht es einen grasbewachsenen Felshang hinauf bis auf einen Sattel in 1900 Metern Höhe. Im oberen Bereich dieses Weges muss etwas geklettert werden, einige Stellen sind mit einem Seil versehen. Die Kletterei hier ist aber nicht schwierig und nicht ausgesetzt. ![]() Der Weg vom See zum Sattel. Ab dem Sattel führt der schmale Weg dann kurz an einem sehr steilen und tiefen Abhang entlang, hier ist unbedingte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Es bietet sich ein grandioses Panorama über Oberstdorf und die dahinter liegenden Berge und Täler dar. Von dort zum Gipfel sind es nur noch wenige Minuten. Hier kann man dann das ganze Illertal überblicken und sieht fast senkrecht auf den Unteren Gaisalpsee. ![]() Der Weg vom Sattel zum Gipfel. Für den Abstieg nimmt man entweder die gleiche Route, oder den Weg zur Station Seealpe oder bis ganz hinunter nach Oberstdorf. Die Schwierigkeit soll hier ähnlich sein, es geht über schier endlose Serpentinen hinunter. Der Höhenweg weiter auf dem Grat zum Gaisalphorn und noch weiter in Richtung Nebelhorn ist dagegen schwierig und ausgesetzt. ![]() Oberstdorf vom Rubihorn aus, in der Mitte hinten der Hohe Ifen, links Söllereck und Fellhorn, dazwischen das Kleinwalsertal. Stand 2011 ![]() Altes oberstdorfer Gebirgshaus vor dem Rubihorn. Foto von J. Heimhuber aus "Die Allgäuer Alpen" von Max Förderreuther, Jos. Kösel'sche Buchhandlung, 3. Auflage 1929, Seite 301. Mit freundlicher Genehmigung von Fotohaus Heimhuber. Möchten Sie zu diesem Ort/Artikel etwas anmerken, haben Sie Tipps oder Hinweise? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. KommentareNoch keine Kommentare vorhanden.Kommentar Hinzufügen
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